Keller ausbauen 2024: Kosten, Ideen & Anleitung

Keller ausbauen Kosten

Ein solider Keller ist das Fundament eines jeden Hauses, ähnlich wie das Fundament des Erfolg eines Renovierungsprojektes. Doch was, wenn dieser Raum brachliegt und sein Potenzial nicht nutzt?

Ein Keller auszubauen heißt, ungenutzten Raum umzuwandeln und Wert zu schaffen. Doch vielen Grundstückseigentümern und Immobilieninvestoren ist oft nicht bewusst, welche Herausforderungen und Möglichkeiten sich hinter alten Mauern verbergen. Es ist ein komplexes Unterfangen, das einer präzisen Planung, professionellen Durchführung und nicht zuletzt einer fundierten Kenntnis der baulichen und rechtlichen Rahmenbedingungen bedarf.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Keller ausbauen: Wenn Sie Ihren Keller zu Wohnraum umbauen möchten, sollten Sie mit hohen Kosten im fünfstelligen Bereich rechnen.
  • Kosten: Für den Ausbau des Kellers müssen Sie pro Quadratmeter mit Durchschnittskosten zwischen 1.000 und 2.000 € rechnen.
  • Fenster: Beim Kellerumbau sollten Sie auch die Kosten für den Einbau neuer Fenster einplanen.
  • Heizung: Die Installation einer Heizungsanlage ist ebenfalls eine wichtige Komponente des Kellerumbaus.
  • Professionelle Planung: Ein erfolgreicher Kellerumbau erfordert eine präzise Planung und fundierte Kenntnisse der baulichen Voraussetzungen.
  • Rechtliche Rahmenbedingungen: Beachten Sie auch die rechtlichen Bestimmungen und Genehmigungen, die für den Umbau Ihres Kellers erforderlich sind.

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Inhaltsverzeichnis

Worauf ist beim Kellerausbau zu achten?

Der Kellerausbau beginnt mit einer gründlichen Begutachtung der Bausubstanz. Vor allem Feuchtigkeit und Schimmel müssen erkannt und fachgerecht beseitigt werden.

Die Statik des Gebäudes darf durch den Ausbau nicht beeinträchtigt werden. Besonders Tragwände sind hierbei relevant.

Bei der Planung sind auch lichttechnische Aspekte zu bedenken. Möglichkeiten für Tageslichteinfall durch Lichtschächte oder Kellerschacht-Fenster erhöhen den Wohnkomfort und sind auch aus baurechtlichen Gründen wichtig.

Zudem müssen die technischen Anlagen wie Heizung, Lüftung und Elektrik den Richtlinien für bewohnbare Räume entsprechen. Dämmung und Schallschutz spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle für ein angenehmes Raumklima. Für den rechtssicheren Ausbau ist das Einholen einer Baugenehmigung sowie die Berücksichtigung des Brandschutzes unerlässlich. Beachtung von „Bauordnungen“ und „DIN-Normen“ ist hier für eine komplikationsfreie Nutzung und Abnahme essenziell.

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Bauantrag für den Kellerausbau stellen

Bevor Sie als Grundstückseigentümer oder Immobilieninvestor mit dem Kellerausbau beginnen, ist es essentiell, einen Bauantrag bei der zuständigen Baubehörde einzureichen. Dieser Schritt ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern dient auch der Absicherung, dass Ihr Vorhaben den bauordnungsrechtlichen sowie den bauplanungsrechtlichen Vorschriften entspricht. Die erforderlichen Unterlagen variieren je nach Bundesland und können Grundrisse, Schnitte sowie Ansichten des geplanten Umbaus umfassen.

Das Nichtbeachten der Antragspflicht kann zu erheblichen Konsequenzen führen, darunter Bußgelder oder im schlimmsten Fall, die Anordnung, den unberechtigt durchgeführten Ausbau rückgängig zu machen. Um Verzögerungen und zusätzliche Kosten zu vermeiden, empfiehlt es sich, rechtzeitig professionelle Unterstützung durch einen Architekten oder Bauingenieur zu suchen, der bei der Erstellung der benötigten Unterlagen fachkundige Hilfe leistet.

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Baurechtliche Voraussetzungen klären

Im Kontext eines Kellerausbaus sind die baurechtlichen Voraussetzungen unverzichtbar. Jedes Bauvorhaben ist mit bestehendem Baurecht konform zu gestalten, wozu unterschiedlichste Normen und Richtlinien gehören. Diese reichen von der Bauordnung über den Bebauungsplan bis hin zu den Brandschutzbestimmungen.

Genehmigungsfähigkeit ist maßgeblich für die Realisierung Ihres Projekts. So muss etwa geprüft werden, ob der Keller als Aufenthaltsraum genutzt werden darf und welche Maßnahmen für den Brandschutz erforderlich sind. Je nach Lage des Objekts kann auch Denkmalschutz relevant sein.

Verstöße gegen Bauvorschriften können schwerwiegende Folgen haben. Dazu zählen nicht nur behördliche Sanktionen, sondern auch Risiken für die Sicherheit und Gesundheit der Bewohner. Bevor Sie Investitionen tätigen, ist die genaue Prüfung der baulichen Gegebenheiten und rechtlichen Anforderungen unerlässlich, um späteren Komplikationen aus dem Weg zu gehen.

Planung des Kellerausbaus

Im Vorfeld eines Kellerausbaus ist eine detaillierte Bedarfsanalyse unabdingbar. Dabei sind sowohl die individuellen Anforderungen sowie die architektonischen Möglichkeiten des vorhandenen Kellers zu berücksichtigen. Eine umfassende Planung bildet die Grundlage für die anschließende erfolgreiche Umsetzung.

Die zentrale Frage lautet: Welche Funktion soll der Keller erfüllen? Diese Zielsetzung beeinflusst maßgeblich die weiteren Planungsschritte.

Es ist wichtig, frühzeitig die haustechnischen Anschlüsse zu überprüfen und bei Bedarf zu modernisieren. Elektrische Installationen, Heizung und Wasserversorgung sollten gegenwärtigen Standards entsprechen.

Eine fundierte Materialauswahl und die Entscheidung für bestimmte Bautechniken erfolgen basierend auf der zukünftigen Nutzung. Zum Beispiel erfordert ein Wohnraum andere Materialien als ein Lagerraum.

Grundsätzlich muss der Keller aus bauphysikalischer Sicht geeignet sein, um die anvisierten Umbaumaßnahmen realisieren zu können. Feuchtigkeitsschutz, Wärmedämmung und Lüftungssysteme sind entscheidende Aspekte, die in der Planungsphase bedacht werden müssen.

Abschließend sollte jede Renovierungsmaßnahme terminlich und finanziell präzise geplant werden. Denn Zeitverzögerungen und Budgetüberschreitungen können das gesamte Bauvorhaben ungemein belasten.

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Checkliste für den Start

Vor Einleitung der Renovierung ist eine genaue Bestandsaufnahme des Kellers zwingend erforderlich.

Dazu gehört die Überprüfung der Bausubstanz und der Feuchtigkeitsgrad, um spätere Überraschungen zu vermeiden. Sowohl Risse im Mauerwerk als auch Feuchtigkeitsflecken geben Aufschluss über notwendige Sanierungsarbeiten.

Darüber hinaus ist eine detaillierte Planung der Raumaufteilung entscheidend. Zusätzliche Wände oder Installationsschächte müssen wohlüberlegt und strukturell möglich sein.

Die Einhaltung des Baurechts und der Bauvorschriften ist nicht zu vernachlässigen. Informieren Sie sich daher gründlich über baurechtliche Anforderungen und Genehmigungen, die für Ihren Umbau relevant sein könnten.

Schlussendlich ist die Erstellung eines detaillierten Budgetplans unentbehrlich, um die finanzielle Machbarkeit des Projekts im Vorfeld bewerten zu können.

Keller ausbauen: Kosten und Budgetierung

Die Kosten für den Ausbau eines Kellers variieren stark und hängen von der Größe des Raumes, der vorhandenen Bausubstanz sowie von den individuellen Ausstattungswünschen ab. Faktoren wie Dämmung, Heizung, Elektroinstallationen und Wandverkleidungen müssen ebenso berücksichtigt werden wie die Kosten für Material und Handwerker. Es empfiehlt sich daher, ein Puffer von mindestens 10-15% auf das ursprünglich kalkulierte Budget einzuplanen, um unvorhergesehene Ausgaben abdecken zu können.

Eine fundierte Kostenschätzung im Vorfeld ist essenziell, um finanzielle Engpässe während des Umbaus zu vermeiden. Lassen Sie sich dabei von Experten beraten und holen Sie mehrere Angebote ein, um ein realistisches Bild der anfallenden Kosten zu erhalten. Denken Sie auch an mögliche Förderungen, die in Anspruch genommen werden können, und planen Sie diese entsprechend in Ihrem Budget ein.

Material- und Arbeitskosten

Die Kernkosten eines Kellerausbaus setzten sich aus den Material- und den Arbeitskosten zusammen.

  • Material: Hierunter fallen Posten wie Bauelemente, Dämmmaterial, Trockenbaustoffe, Bodenbeläge und Wandverkleidungen.
  • Arbeitskosten: Die Kosten für Fachkräfte wie Maurer, Elektriker, Installateure und Trockenbauer.
  • Zusätzliche Dienstleistungen: Hierzu zählen unter anderem Architekten, Statiker oder Gutachter.
  • Unvorhergesehene Ausgaben: Ein fundierter Kostenplan sollte immer einen Puffer für etwaige Überraschungen beinhalten.

Es ist ratsam, detaillierte Angebote von Handwerkern und Dienstleistern einzuholen, um eine präzise Kostenkontrolle gewährleisten zu können.

Bedenken Sie bei der Budgetierung, dass Qualitätsunterschiede bei Materialien langfristige Auswirkungen auf die Haltbarkeit und den Wartungsaufwand haben können.

Verborgene Kostenfaktoren aufdecken

Neben den offensichtlichen Ausgaben existieren zahlreiche versteckte Kosten, die bei einem Kellerausbau zu beachten sind. Bauschäden, die während der Renovierung entdeckt werden, können erhebliche finanzielle Zusatzbelastungen darstellen.

Feuchtigkeit und Schimmelbefall sind klassische Fallstricke in Altbauten. Die Sanierung kann das Budget schnell strapazieren.

Eine detaillierte Untersuchung des bestehenden Rohrleitungssystems ist zwingend, da Undichtheiten oder altersbedingte Abnutzung oft erst im Renovierungsprozess offensichtlich werden. Diese zu beheben, ist essentiell, um langfristige Bauschäden zu vermeiden und kann zugleich zu unerwarteten Mehrkosten führen.

Unterschätzen Sie nicht die administrativen Ausgaben – Genehmigungen, Gutachten und eventuelle Nachbesserungen nach behördlichen Auflagen können schnell einen signifikanten Anteil des Budgets beanspruchen. Auch die Entsorgung von Bauschutt oder Altmaterialien muss bedacht und adäquat kalkuliert werden, d.h., alle externen Dienstleistungen wie Containergestellung müssen in die Kostenplanung mit einbezogen werden. Ebenso sollten Kosten für technische Zeichnungen oder den Energieberater nicht vernachlässigt werden.

Effektive Gestaltungstipps

Beim Ausbau des Kellers sind intelligente Grundrisse entscheidend, um den Raum optimal zu nutzen. Denken Sie in multifunktionalen Räumlichkeiten statt in herkömmlich separierten Bereichen.

Die Beleuchtung spielt eine zentrale Rolle: Setzen Sie auf eine Kombination aus direktem und indirektem Licht, um eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen, ohne die Funktionalität zu beeinträchtigen. Lichtschächte oder der Einbau von Leuchtmitteln können Räume freundlicher und offener wirken lassen.

Materialauswahl und -qualität sind im Kellerbau besonders wichtig. Beachten Sie die Resistenz gegenüber Feuchtigkeit und wählen Sie langlebige, pflegeleichte Materialien für Ihr Projekt.

Raumklima und Lichtverhältnisse optimieren

Raumklima und Lichtverhältnisse optimieren

Ein behagliches Raumklima ist essentiell.

Feuchtigkeit stellt im Keller oft ein Problem dar. Um ein optimales Raumklima zu gewährleisten, ist eine professionelle Feuchtigkeitsisolierung unerlässlich. Zusätzlich kann der Einsatz von Entfeuchtungsgeräten oder einer Klimaregelung sinnvoll sein, um die Luftfeuchtigkeit kontinuierlich auf einem angenehmen Niveau zu halten. Regelmäßiges Lüften, idealerweise mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung, unterstützt diesen Prozess wirkungsvoll.

Natürliches Licht ist selten ausreichend.

Um dieses Manko auszugleichen, empfiehlt es sich – wo möglich – Lichtschächte zu vergrößern oder Lichtkuppeln einzusetzen, welche das Tageslicht tief in den Raum hineinführen. Eine durchdachte Platzierung von Spiegeln kann zusätzlich dabei helfen, das vorhandene Licht bestmöglich im Raum zu verteilen.

Künstliche Beleuchtung strategisch planen.

Durch den gezielten Einsatz von LED-Leuchtmitteln mit hohem Farbwiedergabeindex (CRI) lässt sich eine naturnahe Beleuchtungsatmosphäre schaffen, welche die Wahrnehmung und das Wohlbefinden positiv beeinflussen kann. Dimmbare und steuerbare Lichtsysteme ermöglichen zudem eine flexible Anpassung an die jeweiligen Aktivitäten und Tageszeiten.

Ein Vielfalt an Lichtquellen berücksichtigen.

Es ist ratsam, beim Ausbau des Kellers eine Kombination aus verschiedenen Lichtquellen zu implementieren. So können etwa Einbaustrahler, Wand- und Stehleuchten sowie indirekte Lichtelemente einen ausbalancierten Mix ergeben, der Funktionalität und Gemütlichkeit optimal verbindet und zugleich das Raumklima berücksichtigt. Überdies können moderne Lichtsysteme durch intelligente Steuerung effizient zum Energiemanagement beitragen.

Clevere Stauraumlösungen

Maximierung des verfügbaren Raums ist das A und O beim Kellerumbau. Denken Sie an wandmontierte Regale und eingebaute Schränke.

Hochwertige Möbelsysteme mit Doppelfunktion bieten Mehrwert. Ein Schrankbett etwa kann tagsüber als Sofa dienen und effizient Raum sparen.

Speziell angefertigte Einbauten passen sich den individuellen Gegebenheiten des Kellers an. Sie nutzen jede Nische und schaffen so ein durchdachtes Raumkonzept.

Platzsparende Schiebetüren anstatt klassischer Türen sind eine smarte Entscheidung. Sie sorgen für eine bessere Raumnutzung und verleihen dem Keller ein modernes Flair.

Flexible Regalsysteme ermöglichen eine individuelle Anpassung und leichte Umgestaltung der Lagerflächen entsprechend den wechselnden Bedürfnissen.

Ausführung des Kellerumbaus

Die Ausführung eines Kellerumbaus sollte stets mit Umsicht und professioneller Planung erfolgen, um die Struktur des Gebäudes nicht zu gefährden. Fachgerechte Bauarbeiten sind hierbei essenziell und erfordern das Know-how erfahrener Experten.

Bevor mit dem eigentlichen Ausbau begonnen werden kann, ist es unerlässlich, Aspekte des Feuchtigkeitsschutzes und der Isolierung zu klären. Dies schützt nicht nur die Bausubstanz, sondern garantiert auch langfristig ein angenehmes Wohnklima. Hierbei werden meist moderne Abdichtungssysteme und Wärmeisolierungen angewandt.

Bei der Materialauswahl sollten daraufhin nur qualitativ hochwertige und für Untergeschossräume geeignete Materialien zum Einsatz kommen. Dies gewährleistet Langlebigkeit und unterstützt ein gesundes Raumklima.

Fachkräfteauswahl und Koordination

Die Auswahl qualifizierter Fachkräfte ist entscheidend für den Erfolg Ihres Kellerumbaus.

  1. Erfahrung überprüfen: Vergewissern Sie sich, dass die Bauunternehmen und Handwerker über Erfahrungen im Bereich Kellerrenovierung verfügen.
  2. Referenzen einholen: Bitten Sie um Referenzprojekte und Kontakte früherer Kunden.
  3. Zertifikate und Zulassungen: Stellen Sie sicher, dass die Fachkräfte die entsprechenden Zulassungen und Zertifikate haben.
  4. Kostenvoranschlag einfordern: Fordern Sie einen detaillierten Kostenvoranschlag an, der Material- und Arbeitskosten aufschlüsselt.
  5. Vertragsgestaltung: Achten Sie auf eine sorgfältige Vertragsgestaltung, die alle Leistungen und Konditionen festhält.
  6. Zeitliche Koordination: Koordinieren Sie den Zeitplan der verschiedenen Gewerke sorgfältig, um Verzögerungen zu vermeiden.
  7. Kommunikationswege etablieren: Sorgen Sie für klare Kommunikationswege zwischen allen beteiligten Parteien.

Eine präzise Koordination der Gewerke minimiert das Risiko von Verzögerungen und erhöht die Effizienz.

Klare Verantwortlichkeiten und eine kontinuierliche Überwachung der Arbeiten tragen maßgeblich zum Projekterfolg bei.

Zeitplanung und Qualitätskontrolle

Eine akkurate Zeitplanung ist essenziell, um Verzögerungen vorzubeugen und den Ausbau des Kellers termingerecht zu vollenden.

  1. Projektphasen definieren: Gliedern Sie das Projekt in klare Phasen und ordnen Sie diesen realistische Zeitfenster zu.
  2. Meilensteine setzen: Bestimmen Sie Meilensteine für jede Phase, um Fortschritte messbar zu machen.
  3. Regelmäßige Statusmeetings: Veranlassen Sie wöchentliche Meetings, um den Fortschritt zu bewerten und sofort auf Abweichungen zu reagieren.
  4. Qualitätschecks einführen: Implementieren Sie regelmäßige Qualitätskontrollen nach Abschluss jeder Phase.
  5. Pufferzeiten einplanen: Berücksichtigen Sie unvorhergesehene Ereignisse durch Pufferzeiten im Zeitplan.
  6. Dokumentation pflegen: Führen Sie eine lückenlose Dokumentation aller ausgeführten Arbeiten und Zeitpläne.

Qualitätskontrollen sind unverzichtbar, um dem hohen Standard des Ausbaus gerecht zu werden.

Die Dokumentation ermöglicht eine transparente Nachvollziehbarkeit und dient als Absicherung für die Grundstückseigentümer und Immobilieninvestoren.

Unser Fazit

Der Ausbau eines Kellers bietet Grundstückseigentümern und Immobilieninvestoren die Möglichkeit, ungenutzten Raum zu verwandeln und Wert zu schaffen. Allerdings ist ein solches Vorhaben mit verschiedenen Herausforderungen verbunden. Eine präzise Planung, fundierte Kenntnisse der baulichen Voraussetzungen und ein Verständnis für die rechtlichen Rahmenbedingungen sind unerlässlich.

Bei der Planung eines Kellerausbaus müssen wichtige Aspekte wie Feuchtigkeits- und Schimmelschutz, lichttechnische Bedingungen, technische Anlagen, Dämmung und Schallschutz berücksichtigt werden. Zudem ist die Einhaltung der baurechtlichen Vorschriften und die Beantragung einer Baugenehmigung erforderlich.

Eine genaue Bestandsaufnahme, eine detaillierte Planung der Raumaufteilung und die Klärung der baurechtlichen Voraussetzungen sind wichtige Schritte, bevor man mit dem Kellerausbau beginnt. Eine genaue Kostenkalkulation und die Berücksichtigung versteckter Kostenfaktoren sollten ebenfalls nicht vernachlässigt werden.

Eine intelligente Gestaltung des Kellers, eine Optimierung des Raumklimas und der Lichtverhältnisse, clevere Stauraumlösungen sowie eine sorgfältige Auswahl qualifizierter Fachkräfte sind weitere wichtige Aspekte, die berücksichtigt werden sollten.

Die korrekte Umsetzung des Kellerausbaus erfordert eine präzise Koordination, eine akkurate Zeitplanung und eine kontinuierliche Qualitätskontrolle. Eine transparente Dokumentation aller durchgeführten Arbeiten und Zeitpläne ist dabei unerlässlich.

Mit einer sorgfältigen Planung, professioneller Unterstützung und genügend Budget kann der Ausbau des Kellers zu einem erfolgreichen und wertsteigernden Renovierungsprojekt werden.

FAQ: Abrisskosten eines Hauses

Hier finden Sie Antworten auf einige häufig gestellte Fragen zum Ausbau eines Kellers.

Die Kosten für den Ausbau eines Kellers variieren je nach Größe des Raums, der Bausubstanz und den individuellen Ausstattungswünschen. Im Durchschnitt müssen Sie mit Kosten zwischen 1.000 und 2.000 € pro Quadratmeter rechnen.

Die Dauer des Kellerumbaus hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Komplexität des Umbaus und der Größe des Raums. Eine genaue Zeitplanung ist wichtig, aber es ist ratsam, Pufferzeiten für unvorhergesehene Probleme einzuplanen.

Vor dem Start des Kellerumbaus sollten Sie einen Bauantrag bei der zuständigen Baubehörde einreichen. Dieser Antrag ist gesetzlich vorgeschrieben und stellt sicher, dass Ihr Vorhaben den baurechtlichen Vorschriften entspricht. Die erforderlichen Unterlagen können je nach Bundesland variieren.

Feuchtigkeit und Schimmel sind häufige Probleme in Kellern. Eine professionelle Feuchtigkeitsisolierung ist unerlässlich, um ein optimales Raumklima zu gewährleisten. Zusätzlich können Entfeuchtungsgeräte oder eine kontrollierte Wohnraumlüftung helfen, die Luftfeuchtigkeit auf einem angenehmen Niveau zu halten.

Bei der Beleuchtung des Kellers ist eine Kombination aus direktem und indirektem Licht empfehlenswert. Der Einsatz von Lichtschächten oder Lichtkuppeln kann das Tageslicht in den Raum bringen. Durch den gezielten Einsatz von LED-Leuchtmitteln mit hohem Farbwiedergabeindex (CRI) und einer flexiblen Steuerung lässt sich eine natürliche Beleuchtungsatmosphäre schaffen.

Ja, es ist wichtig, hochwertige Baustoffe auszuwählen, die für den Einsatz in Kellerräumen geeignet sind. Diese sollten Feuchtigkeit beständig und langlebig sein, um ein gesundes Raumklima zu gewährleisten.

Die Unterstützung durch einen Fachmann wie einen Architekten oder Bauingenieur kann beim Kellerumbau sehr hilfreich sein. Sie haben Erfahrung mit ähnlichen Projekten und können bei der Planung und Umsetzung des Umbaus helfen.

Es ist wichtig, qualifizierte Handwerker für den Kellerumbau auszuwählen. Recherchieren Sie nach Firmen, die Erfahrung mit Kellerrenovierungen haben, und holen Sie Referenzen ein. Stellen Sie sicher, dass die Handwerker die erforderlichen Zulassungen und Zertifikate haben.

Ja, es gibt verschiedene Förderprogramme, die für den Kellerumbau in Frage kommen. Informieren Sie sich über Fördermöglichkeiten auf regionaler und nationaler Ebene und prüfen Sie, ob Ihr Vorhaben förderfähig ist.

Ja, wenn Sie Ihren Keller zu Wohnzwecken nutzen möchten, ist es wichtig, den Umbau zu beantragen und sicherzustellen, dass er den rechtlichen Vorschriften entspricht. Andernfalls könnten Bußgelder oder andere rechtliche Konsequenzen drohen.

Disclaimer

Die Empfehlungen und Informationen aus diesem Ratgeber sind unverbindlich und ohne jede Gewähr und haben zudem keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit.

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